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Bund Europäischer St. Georgs
Pfadfinderinnen und -Pfadfinder

(Kurzinformation über unseren Bund/ BESP) 

(Teilnehmer des Bundeslagers 2009)

 Lord Baden-Powell, der Gründer der internationalen Pfadfinderbewegung sagte in seiner Rede zum ersten internationalen Pfadfindertreffen: „ Das Jamboree hat uns gelehrt: Wo gegenseitige Achtung und Toleranz herrschen, da entsteht Sympathie und Harmonie. Lasst uns hier weggehen mit dem Willen, unter uns selbst und unter anderen Kameradschaft zu fördern durch weltweiten Geist der Brüderlichkeit“

(Das Wort Jamboree kommt aus dem Indischen und heißt: Friedliches Zusammentreffen der Stämme).

Echte „Brüderlichkeit“ (Geschwisterlichkeit) – das ist auch das erklärte Ziel unseres christlichen-ökumenischen Bundes Europäischer Sankt Georgs Pfadfinderinnen und Pfadfinder / BESP.

Unser Bund bekennt sich uneingeschränkt zu den Grundgedanken der Pfadfindermethode, so wie sie im Sinne des Gründers – Lord Baden-Powell  - in der Verfassung der Weltorganisation der Pfadfinderbewegung für alle Pfadfinder der Welt verbindlich niedergeschrieben sind.

Grundlagen der Pfadfinderarbeit unseres Bundes sind die Ökumene, der Europagedanke und die Inhalte des ursprünglichen St. Georgs Pfadfindertums und des Kreuzpfadfindertums.

Im Vordergrund stehen hier die Pfadfindergesetze, Pfadfinderversprechen, Wahlspruch, Pfadfinderproben, Fahrten und Lager, Pflege des Brauchtums, Übertragung von Verantwortung, sowie drei Grundsätze, die Pfeiler der pfadfinderischen Jugendbewegung sind:

1. Grundsatz : Verpflichtung gegenüber Gott (Festhaltend an den Grundsätzen eines Glaubensbekenntnisses und Treue zu den Bekenntnissen , dem ein Pfadfinder angehört).

2. Grundsatz: Verpflichtung  gegenüber  den Menschen (Streben nach Frieden, Verständigung der Völker, Achtung  und Erfurcht vor der Würde des Nächsten und vor der Unverletzlichkeit der Natur).

3. Grundsatz: Verpflichtung gegenüber sich selbst (Verantwortung für die positive Entwicklung der eigenen Persönlichkeit).

Die Pfadfinderbewegung ist eine freiwillige, nicht politische Erziehungsbewegung für junge Menschen, die offen ist für alle, ohne Unterschied von Herkunft, Rasse und Glaubensbekenntnis.

Zweck der Pfadfinderbewegung soll es sein, zur Entwicklung junger Menschen beizutragen, damit sie ihre vollen körperlichen, intellektuellen, sozialen und geistigen Fähigkeiten als Persönlichkeiten, als verantwortungsbewusste Bürger und als Mitglieder ihrer örtlichen, ihrer nationalen und internationalen Gemeinschaft einsetzen können.

In unserem Bund können Mädchen und Jungen Mitglied werden, die den ernsten Willen haben, Pfadfinderinnen oder Pfadfinder zu werden.

Unser Bund ist in seinen Stämmen in folgende Altersstufen eingeteilt: von

 4 bis 7- 8 Jahren:     Biber

 7- 8 bis 11 Jahren:    Wölflinge

11 bis 14  Jahren:   Jungpfadfinder

14 bis 17  Jahren:   Pfadfinder

ab 17 Jahren:         Rover (m) / Ranger (w)

Für Rover / Ranger, die aus beruflichen oder anderen Gründen keine Zeit mehr haben , an den wöchentlichen Gruppenstunden teilzunehmen, besteht die Möglichkeit, der Gilde des Stammes anzugehören. Nach entsprechender Ausbildung (im Stamm/Bund) haben Rover und Ranger die Möglichkeit, Kornetts oder Leiter zu werden, um somit an der pfadfinderischen Erziehung der Kinder und Jugendlichen im Sinne von Baden-Powell teilzunehmen.

Von den Mitgliedern in unseren Stämmen unseres Bundes erwarten wir, dass sie sich so verhalten, dass sie durch ihre innere Haltung und durch ihr äußeres Erscheinungsbild nicht das Ansehen des Bundes und somit der gesamten Pfadfinderbewegung schädigen.

Es wird von jedem Mitglied erwartet, dass es bereit ist die Grundgedanken der Pfadfindermethode, so wie sie der Gründer der Pfadfinderbewegung für alle Pfadfinder der Welt  verbindlich festgelegt hat, anzuerkennen, danach zu leben und zu handeln (Pfadfindergesetz), um so ein Wertvolles, wahrhaftiges Mitglied der Pfadfinderbewegung zu sein.